Evviva Roma 2018

Der Unterrichtsalltag eines Lateinschülers ist normalerweise alles andere als ein Feuerwerk lebensnaher Spannung. Aber ein mal im Jahr machen sich die Lateinkurse der elften Klasse auf den Weg nach Rom, also mitten in den Kern der untergegangen Kultur, von der man als Schüler so oft liest und hört.

Die Reise begann am fünften März, fast schon selbstverständlich, in den frühen Morgenstunden, damit wir, also die Lateiner der elften Klassen sowie Frau Seetge, Herr Triemer und Herr Seyffert, pünktlich vom Flughafen Berlin Schönefeld in Richtung der italienischen Landeshauptstadt abheben konnten. Einmal sicher in Rom angekommen bezogen wir unser tolles Hotel, das fast direkt in der römischen Innenstadt gelegen war, wodurch wir alle großen Ziele der Stadt zu Fuß erreichen konnten.

Noch am selben Tag ging es dann ab, mitten hinein in das, was die alten Römer uns hinterlassen hatten. Im Kolosseum und dem Forum Romanum wurde uns nun das erste Mal wirklich vom Anschauen und Anfassen hautnah klar, über was wir so lange im Unterricht gesprochen haben.

Auch in den folgenden Tagen besuchten wir die verschiedensten typisch römischen Ziele, egal ob nur aus alter Zeit bekannt oder bis heute beliebte Treffpunkte. Von antiken Thermen über Kirchen bis hin zu öffentlichen Plätzen bekamen wir die ewige Stadt in allen Facetten zu sehen.

Außer Ruinen durften wir in den Kapitolinischen Museen und dem Palazzo Massimo auch andere Stücke wie Wandbilder und Alltagsgegenstände aus original römischer Zeit bestaunen.

Natürlich konnten wir neben dem klassischen Kulturprogramm auch die typisch italienische Dolce Vita erleben: Beim gemeinsamen Essen genossen wir Pasta und Pizza im italienischen Flair. Und bestellt haben wir natürlich (unter mächtiger Mithilfe Herrn Seyfferts) auf Italienisch.

Nach fünf anstrengenden, aber beeindruckend schönen Tagen machten wir uns ein letztes mal auf den Fußmarsch zur Statione Termini und traten unsere Reise in Richtung Heimat an.

Mit nach Deutschland gebracht haben wir, neben ein Paar Souvenirs, eine Menge an Endrücken und Erfahrungen, die – ich persönlich zumindest – auf keinen Fall missen möchte. Eine rundum gelungene Reise, für deren Unterstützung wir auch dem Altphilologenverband und dem Förderverein des Martineum danken.

Auf noch viele weitere solcher tollen Reisen.

Evviva Roma!

(Vincent Wagener, Claudia Bäuerlein)