Mutter Natur bekämpfen

Beim Unwetter am vergangenen Freitag wurde auch das Martineum in Mitleidenschaft gezogen. Die Wassermassen waren so gewaltig, dass sich vom Innenhof bis zur Diakonie ein See bildete. Wasser sucht sich bekanntlich seinen Weg und so drang es durch die Fenster in die Kellerräume der Schule ein sowie über die Lüflungsanlage in die Tiefgarage. Der Kellerbereich im Altbau wurde ca 3-4 cm unter Wasser gesetzt. In den Räumen im Turm standen die Räume knietief unter Wasser.

 

Sofort begannen einige Lehrkräfte, die noch vor Ort waren, zusammen mit den Reinigungskräften und einigen Schülern, die sich ebenfalls noch in der Schule aufhielten, den Kampf gegen das Wasser. Weitere Lehrkräfte und Schüler wurden zusammengetrommelt und so konnte das Wasser mit vereinten Kräften aus dem Bereich des Altbaus beseitigt werden. Im Bereich des Turms wurden anschließend alle Unterrichtsräume beräumt und die bisher noch verschont gebliebenen Bücher des Geschichts-Vorbereitungsraumes gerettet. Mit Hilfe einer Pumpe von Herrn Krebs konnte mit dem Abpumpen des Wassers begonnen werden. Die Feuerwehr traf aufgrund zahlreicher anderer Einsätze erst nach 20 Uhr ein und übernahm das Abpumpen.

 

Zurück blieb eine ca. 4 cm dicke Schicht aus Schlamm und Wasser, die von den Pumpen nicht mehr bewältigt werden konnte. Dies zu beseitigen übernahmen Lehrer und Schüler des Martineums am Samstag.

 

Für Montag wurde Unterrichtsausfall beschlossen, so dass das Kollegium sich an die Beseitigung der Schäden machen konnte. Unterstützt von den Reinigungskräften, den Damen der Essensausgabe und einigen Schülern wurden Tische und Stühle gereinigt, Bücher und Dokumente aus den betroffenenen Räumen gesichtet. Das Archiv und der Fitnessraum mussten komplett beräumt werden. Aus den Räumen im Turm mussten alle Schränke herausgeräumt und der PVC-Belag entfernt werden. Selbiges im Altbau.

 

Alle haben fleißig angepackt und somit konnten die ersten Schäden zügig beseitigt werden. Dennoch können die betroffenenen Räume vorerst nicht benutzt werden, müssen trockengelegt und baulich instand gesetzt werden.

 

Wir danken allen Helfern für ihren Einsatz!

 

(Patrick Triemer)