Projektwoche – Barcelona

Während der Projektwoche fuhren der Spanisch- und der Kunstkurs nach Barcelona. Das Flugzeug ist sonntagfrüh von Berlin aus losgeflogen, deshalb sind wir in der Nacht in Halberstadt abgefahren.

Am Morgen sind wir dann in Barcelona gelandet. Zuerst sind wir mit dem Bus zum Hotel gefahren. Dabei konnten wir erste Eindrücke über Barcelona sammeln. Am Hotel hatten wir unsere Koffer abgegeben und in einem Café haben wir einen Frühstücksplatz gefunden. An diesem Tag war ein Stadtspaziergang geplant. Wir haben den Arc De Triomf, den Park De La Ciutadella und das Parlament von Katalonien besichtigt und hinterher sind wir am Strand entlang gegangen. Obwohl der Tag sehr warm und sonnig war, war das Meerwasser trotzdem noch kühl. Am Abend aßen wir in einem Restaurant Tapas, die sehr lecker waren. Danach, am Ende des Tages, erforschten wir noch unseren Stadtteil, dabei haben wir ein Open-Air-Konzert gefunden. Alle Anwesenden haben mitgetanzt und mitgesungen. Es war sehr lustig und hat Spaß gemacht. Wir konnten zwar kein Wort verstehen, aber die Musik war schön. 

Der Park Güell war am nächsten Tag unser erstes Ziel. Dieser Park wurde vom Architekten Antoni Gaudí erschaffen. Er ist sehr interessant und etwas Besonderes. Der Park liegt auf einem Berg, so kann man sehr schön über Barcelona sehen. In dem Park haben wir auch einem Straßenmusikanten zugeschaut. Danach sind wir den Berg weiter hinaufgegangen zur ehemaligen Luftabwehranlage „Bunkers del Carmel“. Von dort, oberhalb des Parks, hatten wir den schönsten Blick über Barcelona.  Dieser Platz ist sofort zu meinem Lieblingsplatz in Barcelona geworden. Anschließend haben wir Essen gekauft und es am Strand gegessen.

Der dritte Tag war der interessanteste. Am Morgen waren wir in einem Wohnhaus mit dem Namen La Pedrera. Das Haus wurde von Antoni Gaudí entworfen. Es ist ungewöhnlich, aber die Inneneinrichtung ist sehr praktisch. Auch heute noch wohnen Menschen in diesem Haus, so dass man nicht alles besichtigen kann. Vom Dach gibt es wunderschöne Ausblicke. Danach, am Nachmittag, waren wir in der Sagrada Família, der bekannten Kirche von Antonio Gaudí. Die Außenansicht wird dominiert von biblischen Figuren, der Innenraum der Kirche ist lichtdurchflutet und erinnert an die Natur (z.B. Säulen wie Bäume). Diese Kirche ist einzigartig und ich finde sie sehr schön und modern. Der Kirchenbau ist noch nicht beendet und soll bis zum Jahr 2026 dauern.

Das Highlight des vorletzten Tages war das Picasso Museum. Ich hatte große Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Es gab zwar viel zu besichtigen in dem Museum, aber das waren überwiegend Skizzen und unbekannte Werke. Das hat mir nicht so gut gefallen.

Am letzten Tag sind wir früh geflogen und waren am Mittag in Berlin. Wir mussten noch zwei Stunden auf unseren Bus warten, dann erst konnten wir nach Hause fahren. Abends waren wir dann wieder in Halberstadt. Die Reise hat mir gefallen und ich freue mich, dass ich daran teilnehmen konnte.

 

Dita Svarptstone (Austauschschülerin aus Lettland)